Achtung, Touristenfallen:
Was man in Salzburg nicht machen sollte

Salzburg, die Märchenstadt: Schöne Architektur, barocke Lebenslust und sehr viel Sauberkeit und Opulenz. Im Prinzip wollen wir dieses Bild gar nicht anschütten - wir wissen, dass Salzburg eine großartige Stadt und ein schönes Urlaubsziel ist. Allerdings haben wir diese Website erstellt, um Individualreisenden ein möglichst ehrliche Bild der Mozartstadt zu vermitteln. Und keine Stadt der Welt ist perfekt - auch Salzburg nicht.

Was Ihnen die Tourismusmafia wird Ihnen ein paar Dinge verschweigen - praktisch all die Touristenfallen, die Sie unserer Meinung nach vermeiden sollten. Wir, das Redaktionsteam von Visit-Salzburg.net, wir stehen für ungeschönte Informationen aus erster Hand. Und in diesem Artikel finden Sie "die schmutzige Wahrheit" - all die Dinge, die konventionelle Reiseführer lieber verschweigen. Wucherer, Bauernfänger und Kitschvertreter - alles, was Sie in Salzburg besser vermeiden.

Die "anti-" Top-10 von Salzburg

1.) Kaufen Sie keine Mozartkugeln im Stadtzentrum: Zweifellos werden Sie in der Altstadt in vielen Souvenirgeschäften und kleinen Marktständen viele Verkäufer von Mozartkugeln sehen. Vor allem die Marke Mirabell ist sehr beliebt. Kaufen Sie diese aber besser nicht in der Altstadt; Mozartkugeln unterschiedlicher Marken (auch die von Mirabell) werden in Supermärkten und am Flughafen außerhalb der Altstadt zu deutlich günstigeren Preisen verkauft.

2.) Seien Sie kein Herdentier: Hauptsächlich während der Sommermonate konzentrieren sich im Stadtzentrum Salzburgs die Reisegruppen in einem Ausmaß, dass es schwierig wird, in zentraler Lage das "echte" Salzburg zu finden. Diese Website versucht, Ihnen einen unmittelbaren Zugang zu den Einheimischen und zu lokaler Kultur zu vermitteln; viel leichter ist das, wenn Sie allein oder in ganz kleinen Gruppen unterwegs sind und die Menschenmassen vermeiden.

3.) Zahlen Sie nicht zu viel für Speis und Trank: Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in Sachen Essen bekommen Sie wohl auf der rechten Seite der Salzach. Es gilt die Faustregel: Je weiter vom Stadtzentrum entfernt, desto günstiger wird es. Auch Einheimische gehen selten im Stadtzentrum essen. Versuchen Sie die kleinen Seitengassen von der Linzergasse. Die sind vom Stadtzentrum in bequemer Gehweite, aber nicht zu teuer.

4.) Kaufen Sie kein Essen in den Marktständen im Augustiner Bräu: Wir empfehlen einen Besuch im Augustiner Bräu oder Müllner Bräu sehr stark - beachten Sie allerdings, dass Sie Ihr Essen dort selbst mitbringen dürfen und nicht auf die sehr teuren Marktstände vor Ort angewiesen sind. Einzig die Getränke müssen Sie im Bräu selbst kaufen.

5.) Kehren Sie nicht bei einem bestimmten Lokal ein: Wir wollen hier nicht verklagt werden, aber haben wiederholt extrem schlechte Erfahrungen in einem Lokal gemacht, dass bei Touristen extrem beliebt ist. Wir werden das Lokal nicht nennen, warnen aber davor: Beliebt ist es wegen des schönen Blicks über die Altstadt, bekannt bei Touristen und voller extrem unhöflicher Kellner. Der Service ist schlecht, die Preise sind hoch - ganz klar keine Empfehlung. Vermeiden Sie Lokale mit hohem Touristenanteil, um auf Nummer Sicher zu gehen.

6.) Wählen Sie nicht die erstbeste Tour: Es gibt in Salzburg viele Unternehmen, die geführte Touren oder Busreisen in die Umgebung der Stadt anbieten. Wählen Sie mit Bedacht, vergleichen Sie Preise und buchen Sie im Voraus. Viele attraktive Ziele in und um Salzburg können Sie auch ganz bequem zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

7.) Geben Sie unhöflichen Kellnern nicht nach! Viele Kellner in Salzburg sind vor allem in der Hochsaison (Sommer, Advent und in den Skigebieten den ganzen Winter über) nur für ein paar Wochen oder Monate im Lande. Viele sind wenig erfahren, überfordert, sprechen schlecht Deutsch und geben ihren Frust an die Gäste weiter. Macht ja auch nichts: Wenn die meisten Gäste Touristen sind, kommen die sowieso nie wieder - ganz egal, wie nett oder unfreundlich man zu Ihnen ist. Akzeptieren Sie das auf keinen Fall! Es lohnt sich nicht, mit Kellnern zu streiten zu beginnen, wenden Sie sich gleich an den Geschäftsführer. Das ist meistens effektiver. Wenn dann keine Entschuldigung und ein gratis Getränk rausspringt, wechseln Sie das Lokal.

8.) Verschwenden Sie keine Zeit nördlich des Bahnhofs: Es gibt im Norden der Stadt nicht viel zu sehen; es ist zwar abseits vom Bahnhofviertel keine schlechte Wohngegend, aber eben ohne Sehenswürdigkeiten (von der Basilika Maria Plain einmal abgesehen). Das Stadtzentrum und der Süden der Stadt sind wesentlich attraktiver.

9.) Bestellen Sie kein Leitungswasser: Dieser Tipp richtet sich vor allem an Besucher aus Nordamerika, wo es zum guten Service gehört, auf jeden Tisch einen Krug Wasser zu stellen. Achten Sie auf die Speisekarte, ob eine Servicegebühr verrechnet wird - oft ist das der Fall. Steht es nicht in der Speisekarte, so darf auch nichts verrechnet werden. Auf jeden Fall gilt es in Österreich aber als unhöflich, als Getränk ausschließlich Leitungswasser zu bestellen.

10.) Der 10. Tipp hat sich ausschließlich an Gäste aus Nordamerika gerichtet und entfällt daher in der deutschen Übersetzung. Dafür ein Tipp: Genießen Sie Salzburg, es ist eine fantastische Stadt!

Links

http://www.salzburg.info/de/
Touristeninformation Salzburg

http://de.wikipedia.org/wiki/Salzburg
Salzburg auf Wikipedia

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