Fischergut, Hellbrunner Allee

Das Fischergut ist eines der ältesten Bauernhäuser in der Stadt Salzburg. Es wird manchmal auch Daimergut oder Webergütl genannt. Sie finden es in der Hellbrunner Allee im Süden der Stadt, im Stadtteil Morzg. Da Morzg keine sehr scharf umrissenen Grenzen aufweist (jedenfalls keine intuitiv sichtlichen) scheint die Gegend eher eine abgeschlossene, eigene Nachbarschaft zu sein. Sie ist auf jeden Fall sehr grün und gut für längere Spaziergänge geeignet.

Das Fischergut finden Sie im südlichen Abschnitt der Hellbrunner Allee. Es handelt sich um eines von mehreren bemerkenswerten Gebäuden in dieser Straße, beachten Sie auch andere wie die Kayerburg, Lasserhof, Frohnburg, Schloss Freisaal, Schloss Emslieb oder Schloss Emsburg - um nur einige zu nennen. Das Fischergut wurde erstmals 1412 urkundlich erwähnt. Im Jahr 1451 war ein gewisser Jörg Weber der Eigentümer, von ihm stammt der Name "Webergütl".

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Fischergut mehrfach baulich verändert. Die letzte umfassende Veränderung erfolgte im Jahr 1837. Im Gegensatz zu den oben aufgezählten Anwesen ist das Fischergut nicht palastartig, sondern rustikal und einfach. Es ist Privateigentum und von einem Garten umgeben; Besuchern steht das Fischergut natürlich nicht offen. Das historische Anwesen ist dennoch ein wichtiges Element im Ensemble rund um das Lustschloss Hellbrunn und die Hellbrunner Allee.

Links

Links folgen demnächst

zurück zu "Sehenswürdigkeiten"



Visit-Salzburg.net