Hagenauerplatz

Der Hagenauerplatz ist ein kleine Platz in der Getreidegasse, mitten in der Altstadt von Salzburg. Er ist fast ganzjährig dicht bevölkert, was daher kommt, dass er direkt vor dem Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart liegt. Benannt ist er nach der Familie Hagenauer, einer Dynastie von Händlern - die auch die Vermieter der Familie Mozart waren. Die Verbindung zwischen Hagenauerplatz und Griesgasse ist von einem alten Tor der Stadtmauern gesichert.

Auf dem Hagenauerplatz befand sich ursprünglich der Neptunbrunnen, der eigenartige Brunnen, der heute im Furtwänglerpark steht. Er wurde 1599 gebaut und stand her bis 1641, bis er auf den benachbarten Hanuschplatz mit seinem Fischmarkt transferiert wurde.

Die Gegend um den Hagenauerplatz ist auch bekannt für ihre schönen mittelalterlichen und barocken Bürgerhäuser, jene in der Getreidegasse meist mit Innenhöfen. Die dichte Besiedelung der Gegend zwischen Sigmund-Haffner-Gasse und Getreidegasse ist darauf zurückzuführen, dass hier die Grenze zwischen Bürgerstadt und Mönchsstadt verlief. Der heutige Universitätsplatz war im Mittelalter im Besitz des Stifts St. Peter. Hier hatten die Petersfrauen ihre Gärten, die durch eine hohe Mauer von der Bürgerstadt abgeschottet waren. Erst in der Barockzeit wurden die Gärten aufgelöst und die Häuser der Getreidegasse nach hinten ausgebaut - der Grund für die vielen Innenhöfe, die zwischen Alt- und Neubau entstanden.

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