Tore im Norden: Klausentor & Mülleggertor

Der Großteil des Verkehrs entlang der Nord-Süd Achse hat sich in Salzburg über Jahrhunderte auf dem westlichen Salzachufer abgespielt (Steingasse). Auf dem östlichen Salzachufer, etwa entlang der Getreidegasse, kam es aber auch zu recht starkem Warenverkehr. Straßen mussten daher an mehreren Punkten durch die Stadtmauern führen; ein Problem, da der Mönchsberg im Norden der Altstadt nicht die natürliche Barriere war, als die beispielsweise der Kapuzinerberg dienen konnte.

Neben dem Gstättentor waren das Klausentor und das Mülleggertor von großer Bedeutung für den Schutz in Richtung Norden. Das Klausentor finden Sie nördlich der Markuskirche, es sicherte die schmalste Stelle zwischen Mönchsberg und Salzach. Schon die alte Stadtbefestigung sicherte diesen Abschnitt, wurde aber beim Stadtbrand von 1612 beschädigt. Fürst Erzbischof Markus Sittikus ließ das Klausentor in seiner heutigen Form neu erbauen, sein Nachfolger Paris Lodron verband das Tor mit den Kaimauern entlang der Salzach. Das Tor besteht aus drei Stockwerken, welche die Wappen von Salzburg und der beiden Fürst Erzbischöfe trägt, die am Bau des Klausentores beteiligt waren.

Das Mülleggertor ist besser versteckt, es liegt am Areal der Salzburger Landeskliniken. Es markierte den nördlichsten Punkt der Stadtmauern und war mit den Befestigungen am Mönchsberg, direkt hinter der Augustinerkirche, verbunden. Das Mülleggertor wurde unter Fürst Erzbischof Markus Sittikus in seine heutige Form gebracht. Während das Tor über Jahrhunderte am Rand des Krankenhauses lag, befindet es sich heute mitten darin. Die Ostfassade des Mülleggertores ist mit Stuckarbeiten und Bildern von Schutzheiligen dekoriert.

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