Loretokirche & Loretokloster

Die Loretokirche ist eine kleine und recht unscheinbare Kirche, die trotz ihrer sehr zentralen Lage kaum wahrgenommen wird. Sie gehört zum ebenfalls recht überschaubaren Loretokloster in der Paris Lodron Straße, beim Durchgang zu Bruderhof und Sebastiansfriedhof. Das Kloster wurde in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges gebaut, als man den Nonnen im katholischen Salzburg quasi Asyl gewährte. Das Kloster galt als eines der strengsten in der Stadt.

Die Loretokirche ist schlicht gehalten und besteht aus einem zentralen Schiff mit drei angeschlossenen Kapellen. Sowohl beim Stadtbrand 1818, als auch bei Bombentreffern im Zweiten Weltkrieg wurden die kleine Kirche und das Kloster schwer beschädigt. Zwischen 1947 und 1949 wurde die Loretokirche aber wieder aufgebaut - nach den Originalplänen.

Das Kirchlein hat eine hölzerne Balkendecke und ein oktagonales Chor. Der reich dekorierte Altar stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der "Claim to Fame" der Loretokirche besteht aus einer kleinen Christusstatue aus Elfenbein, die bei jedem Gottensdienst in den Zentralraum der Kirche getragen wird. Genannt wird das gute Stück "Loretokindl", es stammt aus dem Jahr 1620; es ist der Grund dafür, warum das Kapuzinerinnenkloster auch im Ausland teilweise recht bekannt ist und für "Spezialisten" ein Wallfahrtszentrum ist. Das Kloster selbst ist sehr stark isoliert und von hohen Mauern umgeben; "Einblicke" kriegen Sie am ehesten von den Klippen des Kapuzinerberges aus.

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