Morzg

Morzg ist ein Stadtteil von Salzburg der vor allem als teure Wohngegend und durch seinen lustigen Namen besticht. Der Name leitet sich von einer römischen Villa ab, einem Gutshof, den man im Zentrum des historischen Dorfes Morzg fand. Diese Villa namens "Villa Marcagio" überdauerte die Antike und bestand auch im frühen Mittelalter, wie ein Dokument aus dem Jahr 720 belegt.

Morzg erstreckt sich südlich vom Bezirk Gneis/Nonntal, nördlich von Hellbrunn, Grödig und Anif, westlich der Hellbrunner Allee (die aber teilweise zu Morzg gehören) und östlich des Leopoldskroner Mooses. Es ist einer der exklusivsten Stadtteile von Salzburg und bekannt für teure Immobilien. Morzg wurde erst 1939 eingemeindet.

Touristen fahren gewöhnlich durch Morzg durch, meistens auf dem Weg zum Schloss Hellbrunn oder zum Tiergarten Salzburg. Die meisten Einheimischen würden die Villen im historischen Zentrum von Morzg als wichtigstes Merkmal des Stadtteils wahrnehmen; wichtiger ist aber die dicht besiedelte und kommerzielle Alpenstraße, deren "Einflussgebiet" bis nach Morzg reicht. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen auch in diesem Grenzbereich.

Dazu gehören vor allem die Schlösser der Hellbrunner Allee, wie zum Beispiel die Kayerburg, der Lasserhof, Schloss Emslieb, Schloss Herrnau, Schloss Emsburg, Schloss Freisaal. Schloss Neudegg liegt schon im Nonntal. Andere Anwesen und Schlösschen wären der Fischerhof, der Weiherhof oder Montforterhof. Bemerkenswerte historische Bauernhöfe sind der Erentrudishof, das Wagnerhaus oder das Davidengut.

Morzg hat kein klar erkennbares Zentrum und ist irgendwie zersiedelt, die Randbereiche orientieren sich oft auf andere Stadtteile. Dazwischen liegt Gründland und geschützte Landschaftsteile. Beachten Sie die Morzger Pfarrkirche: Sie liegt im historischen Zentrum des Dorfes Morzg. Wenn man von einem Zentrum des Stadtteils sprechen kann, dann wäre es wohl hier. Für internationale Gäste können wir Morzg für Spaziergänge empfehlen.

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