Nonntal

Das Nonntal ist ein kleiner Stadtteil am südlichen Rand der Altstadt und kann in zwei Hälften geteilt werden: Das Innere Nonntal und das Äußere Nonntal, wobei nur der innere Teil zur Altstadt gehört und damit UNESCO Weltkulturerbe ist. Das bedeutet, dass hier besonders strenge Bauvorschriften schlagend werden.

Das Nonntal ist sehr malerisch und lädt zu Spaziergängen ein; es weist mehrere Hotels auf und Schulen, Verwaltungsgebäude, aber auch Gebäude der Universität Salzburg. Insgesamt ist das Nonntal aber keine touristische Gegend. Zumindest die Gegend um die Erhardkirche sollte aber einen kurzen Spaziergang wert sein.

Historisch gesehen gehörte das Nonntal dem Stift Nonnberg. Heute wohnen etwa 4.000 Menschen im Stadtteil Nonntal, und die Gegend entlang der Nonntaler Hauptstraße ist geschäftig und kommerziell. Der südliche Teil ist entlang dreier historischer Alleen gegliedert: Fürstenallee, Hellbrunner Allee und Hofhaymer Allee orientierten sich am Schloss Freisaal. Das innere Nonntal ist allerdings dichter besiedelt und besticht mit Sehenswürdigkeiten wie der Erhardkirche und mittelalterlichen Bürgerhäusern.

Wenn Sie vom Stift Nonnberg an der Südflanke des Festungsberges absteigen, dann gelangen Sie direkt in eine sehr exklusive Wohngegend. Eine der Villen hier gehört Didi Mateschitz, dem Gründer von Red Bull und Eigentümer des Hangar-7 beim Flughafen Salzburg. Etwas weiter auf derselben Gasse und Sie gelangen zum Hofbrunnhaus, von dem aus einst die Wasserversorgung der Altstadt über den Almkanal reguliert wurde (inklusive Residenzbrunnen). Betrieben wurde das Hofbrunnhaus vom 17. Jahrhundert bis 1969.

Andere bemerkenswerte Gebäude im Nonntal sind das Landesgericht und der Kajetanerplatz; die Bertholdvilla; das Künstlerhaus; der Petersbrunnhof (mit dem Schauspielhaus Salzburg); die ARGE Kultur; die Nawi (Naturwissenschaftliche Fakultät); und Schloss Neudegg, das noch heute von der Familie Meran, einer Nebenlinie der Habsburger, bewohnt wird. Letzteres befindet sich neben dem ORF Landesstudio Salzburg. Das palastartige Städtische Altersheim Nonntal sticht ziemlich heraus, ist aber mäßig interessant; es markiert allerdings den Weg zum Schloss Leopoldskron.

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