Schloss Frohnburg

Unter den vielen barocken Villen und Schlössern, die Sie entlang der Hellbrunner Allee finden werden, sticht das Schloss Frohnburg besonders heraus. Tausende Besucher aus Übersee suchen das Gebäude auf, weil es sich dabei um eine Kulisse aus dem Musical "The Sound of Music" handelt. Die Frohnburg - die manchmal auch Fronburg geschrieben wird - hatte in diesem Film als "Villa Trapp" ihren großen Auftritt. Die richtige Frohnburg ist heute ein Studentenwohnheim und Veranstaltungszentrum der Kunstuniversität Mozarteum. Das hat den erfreulichen Nebeneffekt, dass das Gebäude zugänglicher ist, als die meisten anderen Schlossanlagen im Raum Hellbrunn.

Ursprünglich wurde Schloss Frohnburg von Fürst Erzbischof Max Gandolf als Sommersitz namens "Schloss Grafenau" errichtet. Durch Eheverbindungen gelangte das Gebäude in die Hände der Grafen von Frohnberg, deren Name sich in abgewandelter Form auf das Gebäude übertrug. Später ging die Frohnburg in den Besitz der Grafen von Kuenberg über.

Seine Blütezeit erlebte Schloss Frohnburg um 1700, als seine riesigen Gartenanlagen die Leistung von 13 Gärtnern beanspruchte. Das Schloss hatte eine Orangerie und Obstgärten in dem Bereich, der heute vom Orff Institute genutzt wird. Der Teil der Frohnburg, in dem sich heute eine Bibliothek befindet, war ursprünglich ein Badhaus, was heute noch an einer Marmortafel mit der Aufschrift "Limpida perluor unda" erkennbar ist.

Im Jahr 1957 verkaufte der sogenannte Graf Kuenberg das Schloss Frohnburg an die Republik Österreich; seither dient es dem Mozarteum und seinen Studenten. Weltbekannt wurde die Frohnburg durch "The Sound of Music" etwa 10 Jahre später (1965). Obwohl die reale Familie Trapp in einer Villa in Aigen wohnte, ist die Frohnburg heute noch ein recht beliebtes Fotomotiv.

Seit das Gebäude als Wohnheim genutzt wird, wurde es mehrfach saniert, um modernsten Wohnstandards gerecht zu werden. Die Frohnburg enthält neben dem Wohnheim auch einen Konzertraum für bis zu 80 Personen, Vortragsräume und Probenräume. Das Innere des Gebäudes ist offiziell nicht für ein allgemeines Publikum zugänglich, die Umgebung allerdings sehr wohl. Wenn Sie die Hellbrunner Allee entlang spazieren, dann beachten Sie unbedingt auch das Schloss Freisaal, die Kayserburg, das Schloss Emsburg, Schloss Emslieb und den Lasserhof. Die Naturwissenschaftliche Fakultät der Uni Salzburg ist ebenso in Gehweite wie das ORF Landesstudio.

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