Weingartenschlössl

Das Weingartenschlössl ist ein kleines Anwesen, das meistens ignoriert wird. Wenn Sie zufällig daran vorbeigehen, dann könnte Sie das Gebäude aber interessieren, dass es älter ist, als es auf den ersten Blick scheint. Tatsächlich lassen sich die Ursprünge des Weingartenschlössls bis ins Jahr 1139 zurückverfolgen. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde es Eigentum der Salzburger Domherren, den Beamten und Würdenträgern des Domkapitels.

Die Domherren ließen das Weingartenschlössl denn auch ausbauen und trugen wesentlich zu seiner Entwicklung bei: Um 1528 erhielt es einen großzügigen Garten und wurde zum Lustschloss ausgebaut. Es wurde vor allem im Sommer genutzt. Seine Blütezeit erlebte das Weingarten Schlössl im 18. Jahrhundert, als es zu einer wichtigen Bühne für das gesellschaftliche Leben in Salzburg avancierte.

Im späten 19. Jahrhundert wurde das Weingartenschlössl an den letzten Gärtner des Anwesens verkauft, der hier ein Gewächshaus und eine kommerzielle Gärtnerei einrichtete. Überraschenderweise befindet sich noch heute eine Gärtnerei in dem Gebäude. Das Weingartenschlössl befindet sich im Stadtteil Nonntal, erwarten Sie allerdings nicht zu viel davon. Das Gebäude selbst wird als Wohnhaus genutzt; die frühere Meierei wurde abgerissen und durch einen Wohnblock ersetzt.

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