Zweig Villa (Paschinger Schlössl)

Die Zweig Villa auf dem Kapuzinerberg wurde im späten 17. Jahrhundert erbaut und hieß die längste Zeit "Paschinger Schlössl". In Salzburg begegnet man diesem Namen noch heute häufig. Er stammt von Anton Paschinger, der das Gebäude von 1824 bis 1867 bewohnte. Sein Ruhm konnte dem des Autors und Journalisten Stefan Zweig aber wenig entgegensetzen.

Stefan Zweig ist mit Sicherheit der prominenteste Besitzer des Paschinger Schlössls. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges verbrachte der kosmopolitische Wiener, Gelehrte, Schriftsteller, Pazifist und Großbürger immer mehr Zeit in Salzburg. Das Paschinger Schlössl hatte er 1919 gekauft. Zweig erlebte damit die Gründungszeit der Salzburger Festspiele und wurde zu einem frühen Förderer der Veranstaltung. Im Jahr 1934 emigrierte er erst nach Bath in England, später nach Brasilien, wo er sich mit seiner Frau das Leben nahm.

Das Paschinger Schlössl / Zweig Villa erstreckt sich über drei Stockwerke und bezieht die alten Stadtmauern ein. Es ist in Privatbesitz und vor allem im Sommer durch die dichte Bepflanzung selbst von der Straße aus nur schwer zu sehen. Neben dem Kapuzinerkloster finden Sie eine Büste von Stefan Zweig, die hier vor wenigen Jahren angebracht wurde.

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